Veranstaltungsprogramm





Freitag, 08.03.19 - 19:30 Uhr
Kino im forum2
„Maria by Callas“

Frankreich 2018; 113 Minuten; Originalszenen mit deutschem Untertitel; FSK frei

Dokumentation über die legendäre Opernsängerin Maria Callas. Dabei ist der Titel „Maria By Callas“ durchaus wörtlich zu verstehen, denn Regisseur Tom Volf wählt für seinen Dokumentarfilm einen ganz besonderen Ansatz: Zwar erzählt er darin die Lebensgeschichte der griechischamerikanischen Sopranistin, allerdings geschieht dies ausschließlich durch die Worte von Callas selbst. Im Mittelpunkt steht dabei ein bislang unveröffentlichtes TV-Interview, das Fernsehlegende David Frost mit Callas führte. Mit Hilfe von privaten Foto- und Videoaufnahmen, Aufzeichnungen von Callas‘ Auftritten und auch ihren Briefen (deren Worte von Eva Mattes vorgetragen werden) entsteht so weniger die Huldigung des Weltstars Callas, als vielmehr ein Porträt der als Maria Anna Sofia Cecilia Kalogeropoulou geborenen Frau dahinter.
(Text und Bild: Prokino)

Eintritt: 6.- €; ermäßigt 4.- €; Mitglieder des Kulturvereins 3.- €


Samstag, 09.03.19 - 20:00 Uhr
Furiose Interpretation
„Odysseus kam nicht zurück“

Zdenka Becker, die mehrfach ausgezeichnete slowakisch-österreichische Autorin, hat "Odysseus kam nicht zurück" geschrieben, ein starkes Stück über eine starke Frau, die Lebensmut und Humor trotz Verlust beibehält - für den Zuschauer, berührende und heitere Szenen, für die Schauspielerin eine Traumrolle.

Großartig, wie authentisch und überzeugend Elisabeth Rass diese dramatisch tragische Lebensgeschichte einer alternden Schauspielerin präsentiert, zerrissen zwischen Wunsch und Realität, zerrissen zwischen zwei Männern, zwischen Ehemann und aussichtsloser Liebe, zwischen Egoismus und Idealismus, zwischen Ironie und Verletzlichkeit.
Zum Schmunzeln und zum Mitfühlen.

In der Hauptrolle: Elisabeth Rass, Regie: Peter von Fontano, beide auch bekannt aus Theater, Film und Fernsehen

Eintritt: 12.- €; ermäßigt 10.- €

Samstag, 16.03.19 - 20:00 Uhr
Flamenco, Rumba & Romanzen
In den Gassen und Tavernen des Südens

Ricardo Volkert (Gitarre, Gesang) Jost-H. Hecker (Cello)
La Picarona - Flamencotanz

Mit rassiger Gitarre, ausdrucksvollem Tanz, virtuosem Violoncello und Gesang begeben sich die Musiker auf eine Tour, die durch den Süden Spaniens, durch Andalusien führt. Im Gepäck: traditioneller Flamenco, andalusische Volkslieder und wunderschöne Vertonungen spanischsprachiger Dichter (Federico García Lorca, Pablo Neruda, u.a.).
Weit jenseits ausgetretener Touristenpfade von Sonnenanbetern und Pauschalangeboten treffen sie dabei auf eine magischpoetische Bilderwelt, auf spannende, interessante Geschichten – Geschichten aus dem Süden. Daraus formen die Künstler ein Klanggemälde aus bittersüßer Sinnlichkeit, purer Lebensfreude und Leidenschaft. Kenntnisreich, humorvoll und kurzweilig moderiert Ricardo Volkert den Abend.

Eine Veranstaltung des Kulturvereins Olympiadorf
in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Hispanischen
Gesellschaft e.V. (www.deutsch-hispanisch.de)

Eintritt:14.- € erm. 12.- €; tel. Reservierunmg: (089) 35 75 75 63 (AB) oder per
Mail: redaktion@kultur-forum2.de
Eintritt für Mitglieder des Kulturvereins und der Deutsch-Hispanischen Gesellschaft nur an der Abendkasse: 10.- €


Sonntag, 17.03.19 - 19:00 Uhr
Jazz im forum2
Jamsession

In loser Folge laden wir interessierte Musiker und Zuhörer ein, in behaglicher Atmosphäre miteinander zu plaudern, zu fachsimpeln oder auch auf der Bühne „einzusteigen“.

Leitung: Peter Vogl-Dominke
Eintritt frei

Freitag, 22.03.19 - 19:30 Uhr
Kino im forum2
„Werk ohne Autor“

Deutschland 2018; 189 Min, Drama; empf. ab 15 Jahren; FSK ab 12 Jahren
Kurt Barnert ist noch ein Kind, als er mit der Ausdruckskraft moderner Gemälde in Berührung kommt. 1937 zeigt ihm seine Tante Elisabeth in Dresden die Wanderausstellung "Entartete Kunst", in der die Nationalsozialisten vermeintlich "undeutsche" Künstler/-innen an den Pranger stellen. Der junge Kurt aber ist fasziniert. Kurz darauf wird bei seiner geliebten Tante Schizophrenie diagnostiziert. Elisabeth wird deportiert und im Zuge des nationalsozialistischen Euthanasieprogramms ("Aktion T4") getötet. Nach Kriegsende, mehr als zehn Jahre später, avanciert Kurt bereits als Student zum gefragten DDR-Künstler. Mit seiner Freundin Ellie, die er schließlich heiratet, lebt er in deren Elternhaus, nicht ahnend, dass Ellies Vater Dr. Seeband im Dritten Reich einer der Verantwortlichen der "Aktion T4" war. Den ästhetischen Vorgaben der DDR und dem Einfluss des autoritären Schwiegervaters entziehen sich Kurt und seine Frau mit der Flucht in die Bundesrepublik. Doch auch in Düsseldorf, wo Kurt an der Kunstakademie ein erneutes Studium beginnt, wird er von seiner traumatischen Familiengeschichte eingeholt.

Bayerischer Filmpreis 2019; Nominiert für Oscar 2019
Eintritt: 6.- €; ermäßigt 4.- €; Mitglieder des Kulturvereins 3.- €


Donnerstag, 28.03.19 - 19:30 Uhr
Freitag, 29.03.19 - 19:30 Uhr
Samstag, 30.03.19 -19:30 Uhr
Freitag, 05.04.19 - 19:30 Uhr
Samstag, 06.04.19 - 19:30 Uhr
Theatergruppe Olympiadorf
"Die Kaktusblüte"

Zahnarzt Julien Desforges ist ein Playboy par excellence: Erfolg im Beruf und bei der Damenwelt, ganz zu schwiegen von seiner hübschen Freundin Antonia. Freiheitsliebend, wie er ist, gibt er ihr gegenüber vor, bereits verheiratet zu sein. Als sich Antonia aus Liebeskummer das Leben nehmen will, siegt bei Julien das schlechte Gewissen. Kurzum macht er ihr einen Heiratsantrag.

Dumm nur, dass Antonia Juliens Ehefrau kennenlernen will, um sich von deren Wohlergehen zu überzeugen.
In seiner Not überredet Julien seine spröde Sprechstundenhilfe Stephanie als scheidungswillige Ehefrau einzuspringen. Leider vergisst er dabei, nähere Details seines Lügengespinstes zu erklären, was aberwitzige Verwicklungen nach sich zieht.
In dieser turbulenten Kömodie verwandelt sich der stacheliger Kaktus in eine wunderschöne Blüte. Eine liebevolle Huldigung an eine Frau, die spät, aber dafür umso prächtiger auflebt.

Bereits 1969 feierte die berühmte Komödie mit Walter Matthau und Ingrid Bergmann in den Hauptrollen große Erfolge im Kino. Bis heute hat sie nichts von ihrem Charme und feinen Humor verloren.

Regie: Manja Evers

Eintritt: 12.- €; ermäßigt 9.- €;