Veranstaltungsprogramm





Eine vollständige PDF- Version des Flyers finden sie unter folgendem Link:
https://www.kultur-forum2.de/downloads/ProgrammSeptember-Oktober.pdf


Freitag, 18.09.20 - 19:30 Uhr
Münchener Bergfilmtage, 1. Tag


Iceberg Nations (4 Min.)
Fernando Martín Borlán (Spanien) - Sprache: englisch



Nationen kommen und gehen - aber was macht ein Land überhaupt aus? Sind Grenzen nicht einfach dumm? Denn niemand kann ein Land besitzen, die Erde gehört niemandem. Wer käme auf die Idee, einen Eisberg für sich zu beanspruchen?
Beim Bergfilmfestival Tegernsee 2019 ausgezeichnet als bester Film in der Kategorie “Naturraum Berg”.

The Pathan Project (43 Min.)
Guillaume Broust (Belgien) - Sprache französisch; UT deutsch


Ein unerforschtes Massiv in einem abgelegenen Tal in Pakistan. Eine Wand, die noch niemals durchstiegen wurde. Das ist die Herausforderung für vier Kletterer aus Belgien, Frankreich und Argentinien. Ein cooles Team, das Erkundungen, Musik und guten Humor unter einen Hut bringt und aufbricht zu neuen Abenteuern voller Überraschungen, Pommes Frites und Twist.
Preis des Deutschen Alpenvereins für den besten Alpinfilm der Kategorie ‘Erlebnisraum Berg’

Viacruxis (11 Min.)
Ignasi López, Ignasi López Fàbregas (Spanien) - Sprache: spanisch; UT deutsch



Marcel und Andrezj sind sehr verschieden. Marcel ist eher der Typ Angeber, während Andrezj immer die zweite Rolle spielt. Aber sie sind eine starke Seilschaft und schafften es als Erste auf die höchsten Gipfel ihrer Zeichentrick-Welt. Jetzt stehen die beiden sympathischen Comic-Helden vor ihrer größten Herausforderung. Doch der Weg ist gespickt mit Hindernissen. Hinzu kommt, dass Andrezj keine Lust mehr hat, immer nur in Marcels Schatten zu stehen.

Bayandalay - Lord of the Taiga (12 Min.)
Aner Etxebarria Moral, Pablo Vidal Santos | Gariza Films, Old Port Films (Spanien) Sprache: mongolisch; UT englisch



Bayandalai ist einer der Ältesten des Stammes der Dukhas. In seiner Yurte, tief im Herzen der mongolischen Taiga, sinniert er über das Leben und den Tod. Er ist einer der letzten Hüter der einst großen Rentierherden, die noch immer durch die endlosen Waldflächen der Taiga streifen.

Weightless (Schwerelos) (6 Min.)
Jean-Baptiste Chandelier (Frankreich) ohne Sprache



Eine atemberaubende Reise mit dem Gleitschirm von den französischen Alpen an die Küste Südamerikas, von den Azoren bis nach Brasilien. Man fühlt den Wind und läßt sich begeistern von Wolkentürmen und faszinierenden Landschaften - so, wie sie sonst nur die Vögel sehen. Also: einfach zurücklehnen und genießen!

Moderation des Abends: Michael Pause


Zum Ausgleich unserer wegen der Corona-Auflagen reduzierten Platzkapazität
wiederholen wir die am
Freitag, den 18.09. - 19:30 Uhr gezeigten Filme am
Samstag, 19.09. - 17:00 Uhr



Samstag, 19.09.20 - 19:30 Uhr
Münchener Bergfilmtage, 2. Tag

En vol vers les 8000 (Im Flug zu den 8000) (41 Min.)
Antoine Girard (Frankreich) Sprache: französisch; UT deutsch



Mit Zelt und Gleitschirm will Antoine Girard den Norden Pakistans überqueren.
Ganz auf sich selbst gestellt fliegt er in 19 Tagen mehr als 1200 Kilometer über die atemberaubenden Bergketten des Karakorums. Er erreicht eine Höhe von 8157 Meter und schafft es sogar, den Broad Peak von oben zu sehen.
Eine wagemutige Aktion, für die Antoine Girard 2017 von National Geographic als „Abenteurer des Jahres“ ausgezeichnet wurde.

Babsi Zangerl und Jacopo Larcher – Das Dreamteam der extremen Kletterszene (27 Min.)
Malte Roeper, Bayerischer Rundfunk (Deutschland) Sprache: deutsch



Die Tirolerin Babsi Zangerl ist eine der weltbesten Kletterinnen. Härteste Routen, wie die „Magic Mushroom“ im Yosemite Valley, hat sie gemeistert. Wie ihr Lebensgefährte, der Spitzenkletterer Jacopo Larcher, ist sie nur „Teilzeit-Profi“.
Sie steht nicht gerne im Rampenlicht und arbeitet nebenher als Röntgenassistentin. Babsi und Jacopo klettern auf Augenhöhe: Am El Capitan, in Vorarlberg und beim Bouldern in Galtür, wo alles anfing …

Furchtlos, wild und jung - Adrian Mattern in seinem Wildwasserelement (23 Min.)
Olaf Obsommer, Big-O-Productions (Deutschland) |Sprache: deutsch



Adrian „Atte“ Mattern ist der Shooting-Star der deutschen Wildwasserszene. Kaum einer beeindruckt die internationale Paddelwelt so wie er mit seinen Leistungen. Doch wie ist er zu dem Sport gekommen? Wie verdient er seinen Lebensunterhalt? Und vor allem, was bringt einen Mensch dazu, sich mit seinem Kajak über immer höhere Wasserfälle in die Tiefe zu stürzen?

Moderation des Abends: Michael Düchs
(Bergauf-Bergab-Redaktion, Bayerisches Fernsehen BR 3)



Zum Ausgleich unserer wegen der Corona-Auflagen reduzierten Platzkapazität
wiederholen wir die am
Samstag, den 19.09. - 19:30 Uhr gezeigten Filme am
Montag, 21.09. - 17:30 Uhr



Sonntag, 20.09.20 - 11:30 Uhr
Münchener Bergfilmtage, 3. Tag - Matinee

Obcina (80 Min.)
Björn Reinhardt, Maramures-Filmarchiv (Rumänien), Sprache: deutsch



Obcina ist eine kleine Bergsiedlung in den Karpaten – versteckt und abgeschieden, in 1000 Metern Höhe nahe der Grenze zur Ukraine. Drei Stunden dauert vom Tal der Fußmarsch nach oben. Im Sommer leben dort einige Dutzend Menschen, die Ruthenen. Da gibt es den Teufelsgeiger Ivan, den Philosophen Vasile und natürlich die vielen Kinder. Bevor der harte Winter anbricht, ziehen fast alle ins Tal. Nur der Böttcher Stefan Cut trotzt mit seiner Familie den harten Bedingungen. Doch dann zieht sich Stefan schwere Erfrierungen an der Hand zu. Müssen die Finger amputiert werden? Kann er nach der schmerzvollen Behandlung wieder arbeiten und weiter in Obcina leben – wo buchstäblich jede Hand zum Überleben gebraucht wird? Oder wird nun auch die letzte Familie im Winter ins Tal ziehen? Eine berührende, stille Dokumentation über Menschen, die ohne großes Aufheben Tag für Tag ihr Leben klaglos meistern.

Der Film wurde 2009 beim Bergfilm-Festival Tegernsee mit den Großen Preis ausgezeichnet.


Sonntag, 20.09.20 - 19:30 Uhr
Münchener Bergfilmtage, 3. Tag

Endless Winter (46 Min.)
Michael Neumann, Henrik von Janda-Eble, Stilbezirk (Deutschland) Sprache: deutsch



Der 1934 in der Steiermark geborene Toni Sponar wanderte 1958 nach Nordamerika aus, wurde durch wunderbare Zufälle Skilehrer und hat sich seinen ganz persönlichen Traum vom ewigen Winter erfüllt: Er arbeitet die Hälfte des Jahres als Skilehrer auf der Nordhalbkugel in Aspen und die „Sommermonate“ verbringt er in der südlichen Hemisphäre in einem Hochtal der Anden, in seinem eigenen Freeride-Skigebiet Arpa. So hat er unter einfachen Lebensbedingungen sein Glück gefunden und seit inzwischen 50 Jahren keinen einzigen Winter verpasst. Das berührende Porträt eines in jeder Hinsicht glücklichen Menschen.

Spirit (19 Min.)
Jane Dyson, Ross Harrison (Australien) Sprache: hindi UT deutsch



Als Saraswati mit ihrem Mann zurück in sein Dorf im Himalaya kommt, ist sie die erste Schwiegertochter im Ort mit Schulbildung. Vor allem die älteren Frauen verachten sie und Saraswati kann sich nicht vorstellen, sich hier jemals zuhause zu fühlen. Doch langsam wächst ihre Entschlossenheit, sich durchzusetzen. Eine intime Geschichte aus Indiens heiligen Bergen.

Ani, le monache di Yaqen gar (Die Nonnen von Yaqen gar) (35 Min.)
Eloïse Barbieri, Cinematografica (Italien) Sprache: italienisch UT deutsch



Immer mehr Pilger, Mönche und Nonnen folgten einem buddhistischen Mönch zur Meditation auf eine einsame Hochebene in Tibet. 20.000 Menschen, zwei Drittel davon Frauen, hausten dort unter katastrophalen Bedingungen in Baracken und Verschlägen. Doch für sie ist es ein heiliger Ort. Was alle vereint, ist ihr tiefer Glaube und der Wunsch nach Gleichberechtigung. Die chinesischen Behörden haben die Siedlung nie genehmigt; nach neuesten Informationen hat sie bereits mit Räumungsmaßnahmen und der Zerstörung der Unterkünfte begonnen.

Moderation des Abends: Michael Pause


Unsere Eintrittspreise

Jede Vorstellung: 6.- €; ermäßigt 4.- €; Mitglieder des Kulturvereins Olympiadorf sowie des Deutschen Alpenvereins 3.- €

Für die wertvolle Kooperation bei der Organisation unserer Münchener Bergfilmtage danken wir besonders Herrn Michael Pause (Direktor des Internationalen Bergfilm Festivals Tegernsee).

Die Bildrechte liegen bei den jeweiligen Filmagenturen bzw. bei der Direktion des Tegernseer Bergfilm Festivals.

Für die freundliche Förderung dieser Veranstaltungsreihe danken wir dem Bezirksausschuss 11 „Milbertshofen am Hart“ der Landeshauptstadt München.


Bitte beachten Sie die nachfolgenden Hinweise aus unserem Corona-Hygiene-Konzept

Dringende Hinweise:

In Umsetzung der amtlichen Auflagen zur Corona-Krise geben wir zu unseren Veranstaltungen nur eine begrenzte Anzahl nummerierter Platzkarten aus.

Dazu ist es notwendig, die Tickets vorzubestellen. Bitte sichern Sie sich Ihre Tickets ab Montag, den 13. September

- entweder per E-Mail an redaktion@kultur-forum2.de

oder am 15.09. oder am 17.09. in der Zeit von 15 bis 18 Uhr:

- durch persönliche Abholung in unserem Büro
- oder telefonisch unter (089) 35 75 75 63

An der Abendkasse sind jeweils nur Restkarten erhältlich.

Bitte befolgen Sie bei Ihrem Besuch die einschlägigen Hygiene-Vorschriften (Plakat-Aushang) - insbesondere die Maskenpflicht in allen Räumen.
Ausnahme: Während der laufenden Filme dürfen im Saal die Masken abgenommen werden.





Freitag, 09.10.20 - 19:30 Uhr
Sonntag 11.10.20 - 11:30 Uhr (Matinee)
Master Chen in Pohjanjoki


Finnland, China, Großbritannien 2019 (Kinostart in Deutschland: 2020); Komödie, Romanze 114 Minuten; FSK ab 6 Jahren

Nach dem Tod seiner Frau reist der Chefkoch Cheng mit seinem kleinen Sohn Nunjo nach Finnland. In einem kleinen abgeschiedenen Dorf will er einen alten finnischen Freund aufsuchen, den er einst in Shanghai getroffen hat, doch in der Ortschaft scheint niemand diesen Bekannten zu kennen. Die Café-Besitzerin Sirkka bietet Cheng also stattdessen eine Unterkunft an und der Koch revanchiert sich für die Hilfe, indem er in ihrer Küche chinesische Spezialitäten zaubert. Nach und nach sorgen seine Gerichte im Dorf dafür, dass die kulturellen Unterschiede überbrückt werden ... (moviepilot.de)

Mika Kaurismäki, Weltreisender in Sachen Film, überrascht mit einer lakonisch-romantischen Komödie, deren Zutaten er fein ausbalanciert hat: Viel Humor, eine große Portion Warmherzigkeit, etwas Schwermut, romantische Sehnsucht und heiteres Sommerflair fügen sich zu einer filmkulinarischen Köstlichkeit, bei der finnisches Lokalkolorit auf chinesische Weisheit trifft. Kaurismäki zeigt uns dabei, wie er es ausdrückt, "die positiven Seiten der Globalisierung". (mfa-film.de)

Der Film feierte seine internationale Premiere bei den Nordischen Filmtagen Lübeck 2019 und gewann den Publikumspreis des Festivals mit nie dagewesenen 93% der Stimmen.



Freitag, 23.10.20 - 19:30
Sonntag 25.10.20 - 11:30 Uhr (Matinee)
Judy


Großbritannien 2019 (Kinostart in Deutschland: 2020); Biografie, Drama 118 Minuten; FSK frei

Judy Garland ist gerade ziemlich am Boden, auch wenn sie das selbst nicht wahrhaben will. Ihr Starruhm ist verblasst, das ständige Auf und Ab ihrer Karriere, die Abhängigkeit von Aufputsch- und Beruhigungsmitteln sowie vom Alkohol, finanzielle Probleme, eigenes und fremdes Missmanagement, noch dazu vier gescheiterte Ehen haben ihre unübersehbaren Spuren hinterlassen. Inzwischen ist sie Mitte vierzig und pleite. So entschließt sie sich widerwillig, die beiden jüngeren Kinder Lorna und Joey bei ihrem geschiedenen Ehemann Sidney Luft zu lassen, und reist nach London, wo sie mehrere Wochen in einem Nachtclub auftreten kann. Kein Vergleich mit dem, was sie aus früheren Zeiten gewöhnt ist, aber immerhin eine Möglichkeit, etwas Geld zu verdienen ...

Renée Zellweger darf als Judy Garland alles geben und zeigt mit einer oscarreifen Leistung, was sie kann: Sie schlüpft in die Persönlichkeit des Stars, streift sich Judy Garlands Geschichte über und wird ihr beinahe gespenstisch ähnlich. (programmkino.de)

Oscar 2020 (Beste Hauptdarstellerin) und 9 internationale Auszeichnungen