Veranstaltungsprogramm




Freitag, 05.07.19 - 19:30 Uhr
Theatergruppe Olympiadorf
Bubblegum und Brillanten 3. Aufführung

Sir George plagen die Schulden. Als Mann von Ehre hat er deshalb beschlossen, seinem Leben ein Ende zu setzen. Seine Gattin, Lady Ellen, lässt es sich nicht nehmen, diese Reise mit ihm zusammen anzutreten. Doch Selbstmord ist nicht so einfach und vieles geht schief. Und als Sir George auch noch erfährt, dass seine Versicherung bei Selbstmord keinen Penny zahlt, muss eine andere Lösung gefunden werden…
In Jürgen Baumgartens „Bubblegum und Brillanten“ wimmelt es nur so von verschrobenen Charakteren: Ein Butler mit erstaunlich vielen Talenten, eine versnobte, knickrige Tante, eine illustre Bridge-Runde, ein in Liebe entbrannter Konkursverwalter, ein cleveres Dienstmädchen, ein Auftragskiller - noch grün hinter den Ohren, aber mit ambitionierter Frau -, eine argwöhnische Versicherungsvertreterin, zwei „Freunde und Helfer“, ein Hauskater und eine verwirrend große Anzahl von Brillantringen …
– sie alle spielen tragende Rollen in dieser Boulevard-Komödie im typisch englischen, schwarzhumorigen Stil. Regie: Ingund Meid-Bühl

Das unterhaltsame Stück ist ein Beitrag unserer Theatergruppe Oympiadorf zum Jubiläum des 40jährigen Bestehens des Kulturvereins.

Eintritt: 12.- €; ermäßigt 9.- €
Vorverkauf: Apotheke am Forum; Helene-Mayer-Ring 14;
Tel. Reservierung: (089) 35 75 75 63 (AB)
online: karten@theatergruppe-olympiadorf.de
(Restkarten an der Abendkasse)


Samstag, 06.07.19 - 13:00 Uhr
Sommerfest
Jubiläum „40 Jahre Kulturverein Olympiadorf“

Wir feiern in unseren Räumen, unter deren Eingangsarkaden, im „Alten Pausenhof“ der Nadischule sowie bei trockenem Wetter auf den Freiflächen darum herum.

Ein gesondertes illustriertes Faltblatt mit ausführlichem Programmablauf finden sie hier zum download:
www.kultur-forum2.de/downloads/sommerfest_2019.pdf

Lassen Sie sich überraschen!


Freitag, 12.07.19 - 19:30 Uhr
Kino im forum2
Edie - Für Träume ist es nie zu spät

Großbritannien 2017; deutscher Filmstart 2019; Tragikomödie; 102 Minuten, FSK 0
Edie hat sich ihr Leben lang nach den Bedürfnissen anderer gerichtet. Als ihre Tochter Nancy sie in ein Altersheim stecken will, beschließt die 83-Jährige, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und sich einen fast vergessenen Traum zu erfüllen: den Berg Suilven in den schottischen Highlands zu erklimmen. Mit ihrer angestaubten Wanderausrüstung wagt sie das Abenteuer und engagiert den jungen Jonny, um sie für den herausfordernden Aufstieg vorzubereiten. Dieser lernt schnell ihren Dickkopf kennen, erfährt aber auch immer mehr über ihre Geschichte – und Edie beginnt allmählich, anderen und sich selbst zu vertrauen. So stolpern beide unverhofft in eine Freundschaft, die ihr Leben wunderbar auf den Kopf stellt.
(weltkino.de)
Ein Film mit atemberaubender Landschaft

Eintritt: 6.- €; ermäßigt 4.- €; Mitglieder des Kulturvereins 3.- €


Samstag, 13.07.19 - 19:00 Uhr
Vernissage und Filmpräsentation
Zum Geburtstag von Wole Soyinka am 13.07.

Anlässlich des 85. Geburtstags von Wole Soyinka, dem bisher ersten und einzigen schwarzafrikanischen Literaturnobelpreisträger, zeigen wir den Film von Vera Botterbusch: Eine Kindheit in Nigeria, Wole Soyinka.
Zuvor gibt Vera Botterbusch zu Ehren Wole Soyinkas die Vernissage zu einer kleinen Ausstellung Die Welt ist ein Markt.

Vera Botterbusch, Studium der Romanistik, Germanistik, Regie und Kunst in Bonn, Münster, Grenoble und München.
Die Autorin und Regisseurin, Filmemacherin und Fotografin wurde bekannt durch ihre Filme zu Literatur, Kunst und Musik vor allem für das Bayerische Fernsehen und durch ihre publizistische Tätigkeit hauptsächlich für die Süddeutsche Zeitung, sowie durch ihre Theaterarbeiten z.B. für die Europäischen Wochen und durch ihre Fotoausstellungen. www.verabotterbusch.de

Vernissage (19:00 Uhr)
Fotografien von Vera Botterbusch aus Abeokuta und Isara / Nigeria
Der nigerianische Schriftsteller Wole Soyinka wurde 1986 als erster Afrikaner mit dem Literatur-Nobelpreis ausgezeichnet, als ein Künstler, der nicht nur als Dichter, Romancier und Theaterautor hervorgetreten ist, sondern auch als Schauspieler und Regisseur, und dem es gelungen ist, die Vorstellungswelt seiner afrikanischen Heimat - Soyinka gehört zum Volk der Yoruba - mit den Inhalten der abendländischen Kultur in einen fruchtbaren Zusammenhang zu bringen.
Die Fotografien dieser Ausstellung sind 1999 während der Dreharbeiten zu dem Film mit und über Wole Soyinka entstanden.

„Auf der Suche nach Filmbildern, die an jene Kindheit in Abeokuta und Isara erinnern, die Soyinka in seiner Biographie "Aké" beschrieben hat, zeigte sich mir eine bewegende Welt voll farbenfroher und magischer Lebendigkeit, durchstreifte ich die Märkte, öffnete sich mir der Blick für die faszinierende Kunst und Kultur der Yoruba mit ihren Riten und Ritualen, konnte ich mich dem Kosmos nähern, in dem Wole Soyinka aufgewachsen ist und der ihm literarischer Nährboden war und ist.“ V.B.

Filmpräsentation (20:00 Uhr)
mit Einführung und anschließendem Gespräch mit der Regisseurin
Eine Kindheit in Nigeria; ein Film von Vera Botterbusch
Der Film erzählt von seiner Kindheit in Nigeria, die Soyinka mit großer Erinnerungsgabe und viel Humor in seiner Autobiographie "Aké" beschrieben hat. Aké steht für seinen Geburtsort Abeokuta.
Hier, in einem prallen Alltag zwischen christlicher Orientierung und afrikanischer Lebenspraxis wurden die Weichen für seine Foto (c) Vera Botterbusch
eigenwillige Persönlichkeit gestellt, für ein unangepaßtes, engagiertes Leben und Werk, das Soyinka als einen Humanisten und Freiheitskämpfer zeigt.
„Die Jahre der Kindheit" zeigen, wie sich das Kind Wole "vorwärtsträumte"; wie sein Glaube an die Macht der Verwandlung im Spiel und Theater wuchs: da ist die Primary School auf dem Pfarrgelände von Sankt Peter, wo Soyinkas Vater - ein überzeugter Christ, wie auch Soyinkas Mutter - Rektor war. Da ist der Palast des Alake, des Königs von Abeokuta, da sind die ‚ogbonis‘, die Priester des den Männern vorbehaltenen oro-Kultes und die Märkte mit den geheimnisvollen Waren aus der Geisterwelt der Yoruba, da sind die Riten und Gebräuche der Yoruba-Religion. da sind die ‚talking drums‘ und die Maskentänze der 'egungun', die dem Ahnenkult der Yoruba gelten und den Blick öffnen für das Fremde und Faszinierende der afrikanischen Kultur.
Eintritt: 10.- €; ermäßigt 8.- €; Mitglieder des Kulturvereins 6.- €
Der Eintritt zur Vernissage ist frei.


Donnerstag, 18.07.19 - 09:30 Uhr und 11:00 Uhr
Erzähl-Theater
„Regentänzerinnen brauchen keine Regenjacke“

Was passiert, wenn es nicht mehr regnet? Wenn Flüsse und Seen austrocknen, die Erde Risse bekommt und Mensch und Tier an Durst leiden?
Altenbach + Honsel erzählen von einem Mädchen, das sich auf die Suche nach der Regenfrau macht, damit die Welt wieder Wasser bekommt. Dabei begegnet das Mädchen einem Hund, einem Vögelchen und schließlich der Regenfrau! Altenbach + Honsel erzählen und spielen, singen und tanzen und nehmen die Kinder mit auf eine Reise ins Regenland mit Geschichten, Reimen und Regenmusik.

Für Kinder von 4 – 8 Jahren

Allenbach + Honsel bieten zu der Vorstellung einen vorbereitenden Workshop für Kitas und Schulen an.

Eintritt + Workshop: 5.- / Kind (pro 10 Kinder 1 Begleitperson frei)
Anmeldung unter info@altenbach-honsel.com


Freitag, 19.07.19 - 19:30 Uhr
Kino im forum2
Die Wiese - Ein Paradies nebenan

Deutschland 2019; Dokumentarfilm 93 Min. FSK 0

Artenreiche Wiesen, auf denen Kräuter, Blumen, Wildgräser, Insekten, Vögel und sogar Rehe gedeihen gibt es heute kaum noch. Durch die Ausweitung der Landwirtschaft sind viele Grünflächen verschwunden, Wiesen werden nun vor allem für Futtergras benötigt. Doch was genau macht die Wiese so besonders? Dafür muss man genauer hinschauen, wie es der preisgekrönte Regisseur und Kameramann Jan Haft gemacht hat.
Wo heute allenfalls der blühende Löwenzahn etwas Farbe ins grüne Meer bringt, sollten eigentlich zahlreiche Arten ihren Lebensraum finden. Vom Bewuchs der Wiese leben zahlreiche Insekten, Vögel und andere Wildtiere, die auf eine große Vielfalt angewiesen sind. Die heutigen Grasäcker hingegen werden mehrmals im Jahr gemäht, wobei Vögel, die am Boden brüten getötet werden, und sind überdüngt. Jan Haft zeigt in spektakulären Bildern, wie schön Wiesen sein können. Und warum das Paradies bedroht ist. (filmstarts.de)
Eintritt: 6.- €; ermäßigt 4.- €; Mitglieder des Kulturvereins 3.- €


Mittwoch, 24.07.19 - 19:00 Uhr
Podiumsgespräch
Wie geht es weiter mit dem ehemaligen Busbahnhof?

Der SPD-Ortsverein Olympiadorf lädt ein:
Seit vielen Jahren wird darum gerungen, wie der ehemalige Busbahnhof im Olympischen Dorf genutzt werden kann. Viele Vorschläge wurden diskutiert, zum Beispiel dort ein Hotel zu errichten, ein Olympiamuseum oder ein Pflegeheim.
Inzwischen wurde das Hotel durch Stadtratsbeschluss abgelehnt, und für das Pflegeheim wird ein Alternativstandort am Oberwiesenfeld diskutiert. Deshalb haben wir das Planungsreferat eingeladen, uns vorzustellen, was aktuelle Beschlusslage ist und die Verwaltung im Moment an diesem Standort auf dieser Basis weiterverfolgt. Denn eines ist klar, es muss sich was ändern.
Wir laden hierzu als Referenten Frau Steger und Herrn Konrad, in Vertretung von Frau Prof. Dr.(I) Merk vom Referat für Stadtplanung und Bauordnung ein.
Moderation: Simone Burger, SPD Stadträtin


Sonntag, 08.09.19 - 13:00 und 16:00 Uhr
Tag des offenen Denkmals
Filme im forum2

Die Einwohner-Interessen-Gemeinschaft Olympiadorf (EIG) organisiert zum Tag des offenen Denkmals – in diesem Jahr unter dem Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ - um 11:00 Uhr und um 14:00 Uhr je eine Führung durch das Olympiadorf. Treffpunkt für Interessenten: Jeweils vor der Bäckerei Wimmer, Helene-Mayer-Ring 7a
Jeweils im Anschluss daran – um ca. 13:00 Uhr bzw. ca. 16:00 Uhr - zeigt der Kulturverein Olympiadorf in seinen Räumen forum2, dem ehemaligen Kino der Olympiasportler 1972, Filme über die Geschichte der Olympischen Sportstätten sowie des Olympischen Dorfes. - Wir danken dem Filmarchiv der Stadt München für die freundliche Unterstützung.


Freitag, 13.09.19 bis Sonntag, 15.09.19
Zum 9. Mal im forum2: Münchener Bergfilmtage

Schirmherr: Oberbürgermeister Dieter Reiter
Hochkarätige Filme - mitreißende Bilder - authentische Typen
In enger Zusammenarbeit mit Michael Pause, Direktor des Internationalen Bergfilmfestivals Tegernsee.
Zu den Münchener Bergfilmtagen erscheint ein separates Programm-Faltblatt



Freitag, 20.09.19 - 19:30 Uhr
Kino im forum2
"25 km/h"

Deutschland 2018, Komödie / Drama, 116 Min, FSK ab 6 J.

Die Brüder Christian und Georg haben sich seit 30 Jahren nicht gesehen und treffen sich ausgerechnet auf der Beerdigung ihres Vaters wieder. Zunächst herrscht zwischen den beiden ungleichen Geschwistern noch Funkstille, Tischler Georg hat den gemeinsamen Vater bis zu dessen Tod gepflegt, Manager Christian war hingegen seit Jahren nicht mehr in der Heimat. Doch auf dem Leichenschmaus kommt dann Alkohol ins Spiel und so beschließen die beiden Ü-40er kurzerhand, die Mofa-Tour quer durch Deutschland nachzuholen, die sie eigentlich schon als Jugendliche unternehmen wollten. Vom Schwarzwald bis nach Rügen soll die Reise gehen und dabei nie schneller als 25 km/h – dafür haben die entfremdeten Brüder auf diese Art umso mehr Gelegenheit für jede Menge Abenteuer und umso mehr Zeit, sich wieder näherzukommen. (filmstarts.de)
Deutscher Filmpreis 2019 - nominiert als bester Spielfilm.

Eintritt: 6.- €; ermäßigt 4.- €; Mitglieder des Kulturvereins 3.- €